Demenz erkennen: Symptome und Anzeichen

von Dr. Silvia Nold

Es gibt frühe Anzeichen, die auf eine Demenz hinweisen können. Lesen Sie hier, welche Symptome bei einer Demenz typischerweise auftreten. Hier erfahren Sie: Welche Symptome können bei Demenz auftreten? Wie erkennt man eine Demenz? Und was sind die ersten Anzeichen für eine Demenz?

Das Krankheitsbild der Demenz ist nicht immer gleich. Es gibt verschiedene Symptome, die auftreten können. Der Verlauf ist bei jedem Menschen individuell anders. Zudem beginnt die Demenz immer schleichend. Allerdings gibt es einige typische Anzeichen, die auf eine Demenz hinweisen.

Unterschiedliche Symptome der Demenz

Diese sind je nach Demenzart unterschiedlich. Die Alzheimer Demenz und auch die vaskuläre Demenz äußern sich zunächst oft in Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis. Bei anderen Formen der Demenz stehen andere Veränderungen im Vordergrund. Bei der Lewy-Körperchen-Demenz kommt es zum Beispiel häufiger zu Sinnestäuschungen (Halluzinationen). Menschen mit frontotemporaler Demenz ( FTD) zeigen als erstes Symptom oft Verhaltensveränderungen. Sie benehmen sich unangemessen, aggressiv oder taktlos.

Ist Vergesslichkeit das erste Anzeichen für eine Demenz?

Lesen Sie dazu im Artikel über Vergesslichkeit nach, wie man eine normale Altersvergesslichkeit von einer Demenz abgrenzen kann: Vergesslichkeit muss kein Anzeichen für Demenz sein. Sie kann es aber sein. Im Folgenden geben wir Ihnen Beispiele, wie sich eine demenzbedingte Vergesslichkeit äußern kann.

Wichtig: Alle hier genannten Symptome bedeuten nicht, dass jemand sicher an einer Demenz leidet. Viele der genannten Symptome kommen auch bei völlig gesunden Menschen hin und wieder vor oder können normale Alterserscheinungen sein. Allerdings können es Warnzeichen für Demenz sein, vor allem wenn die Vergesslichkeit oder andere Symptome regelmäßig oder immer öfter auftreten oder den Alltag einschränken. Im Zweifelsfall sollten Sie solche und ähnliche Symptome immer beim Arzt abklären lassen. Denn je früher die Diagnose gestellt wird, desto mehr lässt sich gegen das Fortschreiten der Demenz tun.

Wie äußert sich Vergesslichkeit im Alltag?

Die häufigste Demenzart ist Alzheimer. Das Leitsymptom und auch das erste, merkbare Anzeichen für die Alzheimer-Demenz ist die Vergesslichkeit. Auch bei der vaskulären Demenz kann sich die verminderte Durchblutung im Gehirn zunächst in Vergesslichkeit äußern. Durch das nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses kommt es bei einer beginnenden Demenz oft zu typischen Situationen.

Typische Situationen und Probleme können zum Beispiel sein:

  • Betroffene verlegen häufiger Dinge (Brille, Schlüssel, Geldbeutel).
  • Betroffene benötigen manchmal etwas Zeit, bis ihnen bestimmte Wörter oder Namen einfallen.
  • Direkt nach einem Gespräch oder dem Lesen eines Artikels können sich Betroffene nicht mehr an den Inhalt erinnern.
  • Menschen mit Demenz wiederholen Fragen manchmal mehrmals oder haben im Gespräch Schwierigkeiten, längere Sätze zu Ende zu bringen.
  • Uhrzeiten, Wochentage oder Monate werden verwechselt oder Termine versäumt. Geburtstage werden vergessen.

Es gibt auch weitere Anzeichen, die auf eine zunehmende Vergesslichkeit hindeuten können. Diese können damit zusammenhängen, dass Menschen dazu neigen, Schwächen zu überspielen. Durch das Nutzen von Hilfen gelingt es Betroffenen oft über längere Zeit, mit der Vergesslichkeit weiterhin normal im Alltag zurechtzukommen.

Auffällige Verhaltensweisen im Alltag

Typische Verhaltensweisen können sein:

  • Betroffene beteiligen sich weniger an Gesprächen oder Aktivitäten, damit Ihre Defizite nicht auffallen.
  • Spricht man die Vergesslichkeit an, reagieren Betroffene abweisend, wütend oder aufbrausend. Oder es werden Ausreden gesucht, um sich die eigene Vergesslichkeit nicht eingestehen zu müssen.
  • Zettel, Notizen und Erinnerungshilfen sind unerlässlich beim Erinnern und Einhalten von Terminen.
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Weitere mögliche Anzeichen für eine Demenz

Neben der Vergesslichkeit gibt es noch andere Symptome, die Anzeichen für eine Demenz sein können.

  • Rückzug und Antriebslosigkeit: Freudlosigkeit und ein immer stärkerer Rückzug können auf eine Demenz, aber auch auf eine Depression hindeuten. Bei einer Demenz hängt die Zurückgezogenheit oft damit zusammen, dass Betroffene sich für ihre Einschränkungen schämen und nicht möchten, dass jemand ihre Symptome bemerkt.
  • Orientierungsprobleme: Die Orientierung kann schwerer fallen, zum Beispiel werden Türen verwechselt, Betroffene erinnern sich nicht mehr an Wege oder finden sich an neuen Orten nur schwer zurecht.
  • Veränderungen von Verhalten und Persönlichkeit: Menschen mit Demenz erscheinen oft aggressiver oder – im Gegenteil – weinerlicher oder ängstlicher als früher. Besonders bei der seltenen, frontotemporalen Demenz können Veränderungen im Verhalten das erste Anzeichen darstellen. Werden ältere Menschen plötzlich aggressiv, verhalten sich „peinlich“, laut oder unangemessen, sollten Sie an diese Möglichkeit denken. Mehr zu Verhaltensveränderungen und wie man damit umgeht, erfahren Sie unten.
  • Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns: Wer plötzlich anders (oder gar nichts mehr) riecht oder schmeckt, sollte dies sicherheitshalber beim Arzt abklären lassen. Auch das kann ein Symptom einer Demenz oder einer Parkinson-Erkrankung sein.
  • Halluzinationen / Wahnvorstellungen: Manche Menschen mit Demenz fühlen sich (fälschlicherweise) betrogen, bestohlen oder verfolgt. Manche sind sich sicher, Personen aus der Vergangenheit gesehen zu haben. Typisch ist dabei ein starkes Beharren auf dem, was der Betroffene meint, bemerkt oder gesehen zu haben.
  • Probleme bei komplexen Handlungen: Beim Kochen eine wichtige Zutat vergessen oder den Herd danach nicht ausgeschaltet? Geld abheben macht plötzlich Probleme? Solche Fehler oder eine deutlich längere Dauer bei Alltagstätigkeiten können ebenfalls Folgen eines demenziellen Syndroms sein.
  • Verlangsamter Gang: Studien zeigen, dass Probleme beim Gehen und ein verlangsamter Gang ebenfalls frühe Symptome einer Demenz sein können (1).
  • Ungewöhnliches Essverhalten: Die Demenz kann auch das Essverhalten verändern. Extreme Veränderungen gibt es vor allem bei der frontotemporalen Demenz (2). Betroffene können zum Beispiel seltsame Essensvorlieben entwickeln, übermäßig viel essen oder in manchen Fällen sogar Dinge essen, die eigentlich nicht essbar sind.
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Verhaltensveränderungen bei Demenz und wie man am besten damit umgeht

Wenn Sie eine Demenz vermuten, sollte der erste Schritt immer ein Besuch beim Arzt sein. Lassen Sie auch im weiteren Verlauf jede Veränderung der Symptome beim Arzt abklären. Er kann Sie auch beraten, wie Sie weiter vorgehen und ob weitere Hilfen angebracht sind. Die Pflege von Menschen mit Demenz, selbst im frühen Stadium, kann sehr belasten. Deshalb sollten pflegende Angehörige sich nicht scheuen, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und Probleme offen auszusprechen.

Besonders schwierig für Angehörige von Dementen sind oft die mehr oder weniger starken Veränderungen im Verhalten. Unter Umständen erkennt man Betroffene kaum wieder, da sich ihre ganze Persönlichkeit wandelt. Es kann erschreckend sein und sehr belasten, wenn ein geliebter Mensch aufgrund seiner Demenz plötzlich mit Misstrauen oder Feindseligkeit auf helfende Menschen reagiert, ständig unruhig und nervös ist oder gar handgreiflich wird. Hier erfahren Sie, welche Veränderungen mit einer Demenz einhergehen können und wie Sie am besten darauf reagieren.

Aggression, Reizbarkeit, Wut

Aggressionen, cholerisches Verhalten, Reizbarkeit und Starrsinn sind bei Demenz keine Seltenheit. Oft äußern sich Aggressionen nur verbal, manchmal aber auch in Taten. Wenn man als dementer Mensch im Alltag einfache Dinge plötzlich nicht mehr kann und ständig etwas vergisst, verunsichert das stark. Jeder Mensch reagiert darauf anders. Häufig ist die Reaktion Wut, Feindseligkeit oder Trotz. Dahinter steckt jedoch fast immer Angst. Auch häufige oder schnelle Stimmungsänderungen gehören zu den Symptomen der Demenz.

So reagieren Sie am besten:

Der Grund für aggressives Verhalten liegt nicht im Betroffenen selbst, sondern in der Demenz. Darum hilft es nichts, wenn Sie selbst wütend werden und sich auf einen Streit einlassen. Auch körperliches Festhalten, Auslachen oder Anschreien verstärkt den Konflikt. Besser: Nehmen Sie die Wut nicht persönlich, sondern sehen Sie sie als Zeichen von Angst und Unsicherheit. Lenken Sie den Betroffenen mit etwas ab, was er gerne tut. Meiden Sie wenn möglich Situationen und Tätigkeiten, die regelmäßig Aggressionen auslösen.

Schlägt der Betroffene um sich oder können Sie mit der verbalen Aggression nicht umgehen, verlassen Sie im Notfall lieber kurz den Raum (2). Kommen solche Vorfälle öfter vor, sollten Sie mit dem behandelnden Arzt sprechen, welche Möglichkeiten Sie haben, um solche Vorfälle zukünftig zu vermeiden.

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Unruhe, Rastlosigkeit oder Umherwandern

Menschen mit Demenz werden oft unruhig. Sie wandern umher und wirken rastlos. Viele nesteln im Sitzen mit den Händen herum, die Finger sind immer in Bewegung, Kleidungsstücke werden geknetet oder Knöpfe auf- und zugemacht. Entsteht eine solche Unruhe erstmals oder verstärkt sich, sollte das am besten ein Arzt abklären. Es kann eine Verschlechterung der Erkrankung dahinterstecken. Manchmal sind aber auch Übelkeit, Unwohlsein oder Schmerzen der Grund für vermehrtes Umherwandern oder für verstärkte Nervosität.

So reagieren Sie am besten:

Das ziellose Herumwandern kann im schlimmsten Fall zur Gefahr für demente Personen werden. Darum sollten Sie den Betroffenen nach Möglichkeit im Auge behalten. Gestalten Sie Haus und Garten so, dass dort keine Gefahren drohen. Für den Notfall gibt es Armbänder mit den persönlichen Daten, die man Betroffenen umlegen kann. So können Sie schnell nach Hause gebracht werden, wenn sie unbemerkt das Haus verlassen haben. Auch GPS-Tracker sind empfehlenswert.

Gegen das Herumwandern hilft manchmal, wenn Sie den Patienten mit auf Spaziergänge nehmen und sich viel gemeinsam beschäftigen. Es kann außerdem hilfreich sein, sich die „Wanderzeiten“ zu notieren. Dann können Sie zu diesen Zeiten zum Beispiel schon vorab einen gemeinsamen Spaziergang einplanen.

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Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus

Wer dement wird, schläft oft auch zunehmend schlechter oder wacht nachts häufiger auf. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können sie Tag und Nacht manchmal nicht mehr unterscheiden. Es kann dann vorkommen, dass die Betroffenen nachts umherirren. Das kann schlimmstenfalls zu Stürzen und Unfällen führen. Gefahren liegen auch darin, wenn nachts der Herd eingeschaltet oder das Wasser aufgedreht wird.

So reagieren Sie am besten:

Auch Angehörige benötigen ihren Schlaf. Die Pflege ist schließlich auch tagsüber belastend genug. Manchmal funktioniert der Schlaf-Wach-Rhythmus besser, wenn die Betroffenen tagsüber aktiv sind, zum Beispiel an der frischen Luft spazieren gehen. Nachts sorgen Sie für Sicherheit, indem Gefahrenbereiche nicht zugänglich sind. Sorgen Sie am Abend schon einige Zeit vor dem Schlafengehen für Ruhe und machen Sie das Bett für den Betroffenen möglichst gemütlich. Überfordert Sie die nächtliche „Wanderlust“, dann besprechen Sie mögliche Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt.

Depression, Resignation, Antriebslosigkeit

Eine Demenz kann sich ähnlich äußern, wie eine Depression. Demente Personen haben oft Angst vor ihrem eigenen geistigen Abbau, schämen sich und ziehen sich deswegen zurück. Daraus kann sich aber zusätzlich zur Demenz auch eine echte Depression entwickeln. Sie sollten hellhörig werden, wenn der Kranke antriebslos wird, den Appetit verliert, keine Freude mehr zeigt oder gar Selbstmordgedanken äußert.

So reagieren Sie am besten:

Lassen Sie jedes Anzeichen einer Depression immer beim Arzt abklären. In Absprache mit dem Arzt können Arzneimittel helfen. Zusätzlich sind sozialer Kontakt, Nähe und Gespräche sehr hilfreich. Aufmunternd sind oft Dinge, die der Demenzkranke früher gern getan hat. Hören Sie gemeinsam Musik, basteln oder zeichnen sie – je nach Vorliebe des Betroffenen.

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Wahnvorstellungen und Sinnestäuschungen (Halluzinationen)

Von Halluzinationen (oder Sinnestäuschungen) spricht man, wenn ein Mensch etwas sieht, hört oder fühlt, was in Wirklichkeit nicht da ist. Bei Wahnvorstellungen hingegen werden Dinge falsch interpretiert. Betroffene beharren zum Beispiel darauf, dass jemand sie bestohlen hat, dass eine Situation aus dem Fernsehen real geschehen ist oder dass Verwandte Fremde sind, die sie noch nie gesehen haben.

So reagieren Sie am besten:

Reagieren Sie nie mit Spott oder Unverständnis auf Halluzinationen oder Wahnvorstellungen. Für den Betroffenen ist es in diesem Moment real und bereitet ihm möglicherweise große Sorgen. Bewahren Sie Ruhe. Geben Sie Nähe, zum Beispiel durch Berührungen, und erklären Sie, dass alles in Ordnung ist. Anschließend sollten Sie mit dem Arzt sprechen, ob möglicherweise die Gabe bestimmter Medikamente angebracht ist.

Tipps von Prof. Dr. Gerald Hüther zum Umgang mit Menschen mit Demenz

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Symptome bei fortgeschrittener Demenz

Demenz verläuft in mehreren Stadien. Die oben aufgeführten Symptome nehmen im Verlauf immer mehr zu. Irgendwann sind auch einfache Alltagsaufgaben nicht mehr möglich. Die Folge: Die Körperpflege wird vergessen. Der Betroffene wäscht sich nicht mehr regelmäßig oder kleidet sich morgens nicht selbst an. Das Kurzzeitgedächtnis lässt immer mehr nach. Betroffene vergessen Namen und Personen immer häufiger. Viele Menschen mit Demenz scheinen manchmal immer mehr in die Vergangenheit zu wandern. Freunde und entferntere Familienmitglieder und zuletzt der Ehepartner und enge Verwandte werden gar nicht mehr erkannt. Dafür sind Erinnerungen aus der Kindheit oder Jugend manchmal ganz klar präsent. Zuletzt entfällt auch das Wissen über Tätigkeiten des Alltags und über Fertigkeiten. Betroffene ziehen sich immer mehr zurück, werden bettlägrig und sprechen immer weniger. Es kann zu Harninkontinenz, später auch zu Stuhlinkontinenz kommen.

Im Artikel Spätstadium der Demenz erklären wir Ihnen, wie pflegenden Angehörige und Pflegepersonal dafür sorgen, dass demente Menschen auch in dieser späten Phase noch positive Erlebnisse haben und sich geborgen fühlen.

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Quellenangaben

  1. Kikkert LH, et al. Walking ability to predict future cognitive decline in old adults: A scoping review. Ageing Res Rev. 2016 May;27:1-14.
  2. Aiello M, et al. You stole my food! Eating alterations in frontotemporal dementia. Neurocase. 2016 Aug;22(4):400-9.
  3. Deutsches Grünes Kreuz e. V., Broschüre: Verwirrt, verschroben, abgeschoben. Vom richtigen Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und Hirnleistungsstörungen im Alter. Ein kleiner Ratgeber für Angehörige von Demenz-Patienten. 2003.
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Bildquellen

  • Grafik eines Mannes von hinten mit einem Kopf im Kopf: Bruce Rolff | Shutterstock.com

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